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Das Moor als Wasserspeicher

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Moore sind wassergebundene Lebensräume. Durch genügend Wasser können sie wichtige ökologische Funktionen wie die CO2-Speicherung, Lebensraum für eine spezielle Flora und Fauna, Hochwasserschutz und die Grundwasserneubildung erfüllen. Der Torf kann aufgrund des enormen Wasserspeicher- und Wasserrückhaltevermögens als Filter für nährstoffreiches Wasser aus einem mehrfach größeren Einzugsgebiet dienen. Damit nehmen intakte Moore Einfluss auf den gesamten Landschaftswasserhaushalt und stellen in trockenen Agrargebieten wichtige natürliche Wasserspeicher dar. Bei der Betrachtung der ökologischen Funktionen der Moore spielt der Wasserhaushalt also eine zentrale Rolle. Er beeinflusst entscheidend den Erhalt und das Wachstum der Vegetation und damit des Torfkörpers.

Das Wasser ist auch ein Schlüsselfaktor, um den Torfabbau zu stoppen und eine erfolgreiche Wiedervernässung beeinträchtigter Moore zu erzielen. Durch die Entwässerung der Moore und großräumig wirkende Eingriffe in den Landschaftswasserhaushalt steht ein wichtiger Speicher als Filter und Rückhalt nicht mehr zur Verfügung. Durch das Absinken des Grundwasserstandes als Folge der Entwässerung werden unerwünschte Bodenbildungsprozesse ausgelöst, die zu einer starken CO2-Freisetzung führen.

 

Eine Wiedervernässung führt zur Wiederherstellung der Moore, die dadurch ihre ökologischen Funktionen wieder erfüllen können. Langfristige Moorsicherung ist daher nur über dauerhafte naturnahe Wasserstände zu erreichen. Die Vorplanung durch qualifizierte Wasserbauingenieure sorgt für den optimalen Wasserstand für das Moorgebiet.